Architektur publizieren - Fehler im Umgang mit Medien

1.   Anfragen und Rückfragen von Journalisten nur langsam oder unvollständig beantworten.

Das ist die Sünde schlechthin im Umgang mit Medien. In den Redaktionen, egal welcher Art, herrscht Zeitdruck. Publiziert wird, was rasch und einfach verfügbar ist. Wer nicht oder zu spät antwortet, ist  oft draußen.

2.   Passiv sein. 

Werden Sie selbst aktiv oder lassen Sie jemanden für Sie aktiv werden. Bieten Sie Ihre Projekte und Inhalte proaktiv an. 

3.   Website ist nicht aktuell.

Das sehe ich erstaunlich oft. Websites, deren letzte Aktualisierung schon eine Zeit zurückliegt. Neueste Projekte fehlen, obwohl sie bereits fotografiert wurden, keine oder völlig veraltete Mitarbeiterporträts usw. Halten Sie Ihre Webpräsenz also aktuell.

4.   Keine Inhalte zur Verfügung stellen.

Wo kein Inhalt, da keine Veröffentlichung. Das heißt: Stellen Sie ausreichend Information in guter Qualität zur Verfügung. Texte, Fotos, Pläne … Übersichtlich und gut aufbereitet.

5.   Keine professionellen Fotos zur Verfügung stellen.

Ohne wirklich gute Fotos geht gar nichts. Man kann auf manches verzichten, auf gute Bilder zuallerletzt! Sorgen Sie dafür, dass gute Bilder bei Anfrage wirklich bereit liegen und sofort zur Verfügung gestellt werden können. Und klären Sie bereits zuvor die Nutzungsrechte mit dem Fotografen.

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Warum und wie man ein MediaKit macht

Wir, ARCPUBLISH, erstellen für unsere Kunden für jedes Projekt ein MediaKit. Das ist ein Dokument, eine Art digitale Mappe, die alles enthält, was Journalisten benötigen, um eine Story publizieren zu können: Text, Fotos, Fakten und Daten, Pläne.

 Ist ein MediaKit erst einmal erstellt, hat man bei jeder Anfrage durch Medien alles bereit, um sämtliche Informationen liefern zu können. Das verschafft einen großen Wettbewerbsvorteil bei Journalisten.

 ARCPUBLISH stellt diese MediaKits über 700 nationalen und internationalen Print- und online-Medien über eine Redaktionsschnittstelle zur Verfügung. Das bedeutet, Journalisten können sämtliche Informationen zu einem Projekt inklusive Fotos mit einem Mausklick herunterladen, alles, was sie benötigen, um ein Projekt zu publizieren. Das vereinfacht den Informationsübertragungsprozess natürlich enorm, da nicht einzelne Dokumente per Mail oder Dropbox sowie Fotos nicht über WeTransfer oder ähnliche Dienste übermittelt werden müssen. Stattdessen finden Journalisten sämtliche Infos in einer einzigen digitalen Mappe.

 Was enthält so ein MediaKit nun? Zunächst eine kurze aussagekräftige Headline, eine kurze Beschreibung des Projekts von nur wenigen Zeilen, Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um das Projekt, Pläne, Daten und Fakten, Informationen zu Materialien, Produkten, Produzenten und baubeteiligten Unternehmen, Infos zur Nachhaltigkeit und natürlich druckfähige Bilddaten.

Beim Verfassen des Textes kommt es darauf an, sich die wesentlichen Fragen zu stellen. Wer, was, wann, wie, wo? Was waren die Anforderungen, welche Herausforderungen waren zu bewältigen und wie sieht die Lösung aus?

Es kann durchaus sinnvoll sein, zwei voneinander abweichende Texte zu formulieren. Einen in Architekten-Fachsprache für die Publikation in Fachmagazinen, und – viel wichtiger noch – einen, der auch für den Laien interessant und vor allem verständlich ist.

Stellen Sie sich bei der zweiten Variante vor, Sie würden das Projekt einem Nachbarn erklären, der nicht vom Fach ist.

 Ist ein MediaKit erst einmal erstellt, kann es jederzeit von Journalisten abgerufen werden. Das macht es so attraktiv, weil damit alle wesentlichen Inhalte serviert werden.

Im folgenden Eintrag geht es darum, wie wir Sie mit unserem Publikationsservice ARCPUBLISH bei der Veröffentlichung Ihrer Projekte unterstützen.

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Voraussetzungen für die Publikation von Architekturprojekten

Wie kann ich als Architekt meine Projekte publizieren? Was sind die Voraussetzungen dafür? Hier die vier Basics:

1. Ein fertiges Projekt. Und fertig heißt: wirklich fertig. Also ohne Bauzaun, Müll und unfertige Details. Auch die Außenanlagen sollten klarerweise schon herzeigbar sein. Finden Sie den richtigen Zeitpunkt, einen professionellen Architekturfotografen zu beauftragen. Sie kennen ihn: Etwa wenn die Handwerker bei der einen Tür hinaus sind und die Benutzer noch keine hässlichen Möbel hineingetragen haben …

2. Professionelle, erstklassige Fotos vom Projekt. Beauftragen Sie einen Architekturfotografen. Ohne gute Fotos keine namhafte Publikation.

3. Informationen und eine Geschichte zum Projekt. Also einen guten, verständlichen Text, der die Geschichte erzählt und das Projekt adäquat beschreibt.

4. Proaktives Herantreten an Journalisten mit einem kompletten Paket / MediaKit mit Informationen (Text, Fotos, Factsheet, Pläne). Mehr zum Thema MediaKits in einem meiner folgenden Beiträge.

Wichtig ist: Wenn Ihr Projekt publiziert wird, vergessen Sie nicht, das zu teilen! Sie sowie alle baubeteiligten Unternehmen sollten dies auf den jeweiligen Kanälen kommunizieren (Website und Social Media). Damit können Sie die Wirkung einer Publikation multiplizieren.

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